Eine natürliche Alternative?

Die kleinen Sägemehl-Stifte sind wahre Alleskönner in Bezug auf effizientes Heizen. Holzpellets sind kleine Stifte aus gepresstem Sägemehl. Sie werden ohne Zusatzstoffe hergestellt und besitzen einen hohen Energiegehalt: 1.000 Liter Öl entsprechen dem Heizwert von ca. zwei Kubikmetern Pellets.

Pellets sind reine Biomasse und setzen beim Verbrennen pro kWh rund zehnmal weniger CO2 frei als eine Elektroheizung. Der wichtigste Grund für den Einbau einer Holzpelletheizung sind die relativ niedrigen Pelletsöfen gibt es in verschiedenen Ausführungen, sogar mit Holzvergasertechnik oder als Kompaktaggregat (auch für Warmwasser) in Verbindung mit Solarthermie. Modelle mit Wasseranschluss spenden gleich für mehrere Räume Wärme. Auch bestimmte Kaminöfen sind pelletstauglich.
Holzpelletheizungen sind perfekt für Energiesparhäuser oder Nachtbetrieb geeignet. Gut gedämmte Häuser haben einen relativ niedrigen Heizwärmebedarf, für den herkömmliche Holzvergaser-, Öl- oder Gaskessel viel zu hoch ausgelegt sind. Pelletsöfen lassen sich dagegen perfekt auf geringen Wärmebedarf, etwa in einem KfW-70-Haus, einstellen. Damit sind sie effizienter. Pellets erfüllen aber auch den Heizwärmebedarf in ungedämmten Häusern.

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